Sachsens Bier-Branche gegen das Brauereisterben

Geschrieben am:

Sachsens Bier-Branche stemmt sich gegen das Brauereisterben

Erst die Landsberger Brauerei, jetzt Mauritius in Zwickau: Die Betriebe haben Probleme, die Zahl der Braustätten in Mitteldeutschland sinkt. Auch die Brauereien in Sachsen kämpfen mit verhaltenem Konsum und hohen Kosten – manche finden dabei ganz individuelle Lösungen.

Leipzig / Gersdorf / Krostitz. – Immer häufiger geraten in Mitteldeutschland kleine und mittlere Brauereien in wirtschaftliche Schwierigkeiten. So warf Ende 2025 die Chefin der Landsberger Brauerei im sachsen-anhaltischen Saalekreis das Handtuch, zudem geriet die Rosenbrauerei im thüringischen Saale-Orla-Kreis in Zahlungsschwierigkeiten. Dieses Schicksal ereilte nun auch die Mauritius-Brauerei in Zwickau – sie musste jetzt Insolvenz anmelden.

„Über Jahrzehnte war der Begriff Brauereisterben in Deutschland ausgestorben, nun erleben wir leider eine Trendwende mit einer wachsenden Zahl von Schließungen“, sagt Holger Eichele, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauerbundes. Aktuell gibt es in Deutschland noch 1415 Braustätten – 53 weniger als 2024 und 96 weniger als 2023.

Zum vollständigen Artikel der LVZ

© Copyright LVZ
Foto: Uwe Soeder / Glückauf-Brauerei