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Bier gehört seit Ewigkeiten zu den beliebtesten Getränken der Welt.
Und wer denkt, das Brauen von Bier sei eine reine "Männersache", der irrt sich.
Bereits bei den Germanen war das Brauen eine Frauensache. Es gehörte zu den hauswirtschaftlichen Aufgaben. Da Bier Nahrungsmittel war, wurde es von den Frauen hergestellt.
Der Braukessel gehörte über viele Jahrzehnte zur Mitgift der jungen Frauen. Aus diesem Grund dürften wohl auch die Frauen die größten Erfahrungen im Braugeschäft gehabt haben.

Der edle blonde Gerstensaft hat aber auch, so behaupteten es schon die Damen im alten Ägypten, kosmetische Wirkung. Bier als Schönheitsmittel, dafür gibt es eine Vielzahl interessanter Erkenntnisse. Nachweisbare Überlieferungen belegen beispielsweise, daß ägyptische Frauen den Schaum des Bieres benutzten, um ihrem Teint die nötige Frische zu verleihen.

Im großen Bierlexikon ist nachzulesen, daß Johann Casimir August Christian Saugfuss, er war Hofapotheker des Herzogs Wilhelm von Bayern, schon anno 1541 den Frauen geraten hat, Gesicht und Busen mit Bierschaum einzureiben.
"Das straffe die Haut und mache den Busen fester"

Paracelsus sagte um 1520 "Laßt unser Nahrungsmittel Heilmittel sein und unser Heilmittel Nahrungsmittel", damit wies er auf die segenbringende Wirkung des Bieres hin.

Natürlich ist Bier keine Medizin, sondern in erster Linie ein Lebensmittel und idealer Durstlöscher. Ein Glas Bier am Tag, so sieht es die Medizin heute, fördert die Durchblutung, beugt Infektionen vor und schützt sogar vor Herzinfarkt. Biertrinker bekommen selten Depressionen, Magengeschwüre oder Nierensteine.

Zur Kleinen Geschichte des Bieres

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