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Historie

Geschichte

Seit 6000 Jahren ist der Mensch in der Lage, ein Getränk zu brauen, das mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet ist und viele begeisterte Genießer erfrischt. "Bier" ist das Getränk, das auf der Beliebtheitsskala ganz oben steht, Grenzen überbrückt und alle kulturellen Barrieren und Differenzen überwindet.

Aus den alten Hochkulturen der Sumerer, Babylonier, Ägypter und Griechen sind Dokumente erhalten, die die Herstellung des Gerstensaftes, in Ägypten Henket oder Heket genannt, belegen. Bald schon konnte er, was Beliebtheit und Verbreitung angeht, im Konkurrenzkampf mit dem Wein bestehen.

Die Sumerer waren in der Lage, ihr Gerstenbier in diversen Geschmacksvariationen anzubieten. Durch den Zusatz von Honig, Gewürzen wie Zimt, Kräutern und Hopfen wurde das Bier aromatisiert und haltbar gemacht. Mit Honig "verfeinert" galt es damals schon als typisches Frauenbier. Die Babylonier, die die Kunst von den Sumerern übernommen hatten, verwendeten 40% der Getreideernte für die Biererzeugung, und das Angebot umfaßte ca. 20 Sorten.

So verschieden wie die Kulturen sind, in denen Bier produziert und konsumiert wurde und wird, ist auch die Sortenvielfalt des heißgeliebten und - meist - kalt getrunkenen Durstlöschers. Dabei ist es jedoch nicht nur so, daß sich das Bier, was Geschmack, Farbe und Art des Ausschenkens angeht, von Nation zu Nation ändert. Allein in Deutschland sind es immerhin ca. 6000 Sorten Bier. Oft gibt es in relativ kleinen Regionen gravierende Unterschiede: man denke nur an das Düsseldorfer Alt und ans Kölsch. Experten unterscheiden zwischen unter- und obergärigen Sorten, zwischen Voll-, Stark-, Alt-, Lager-, Weiß-, Malz-, Rauch-, Weizenbier, Export, Pils, Bock und Märzen.

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